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Die glorreichen Sieben

rezensiert von The Evil Potato am 23. September 2016 um 00:06
 

Der Wilde Westen ist keine gute Gegend für ehrliche Farmer und liebende Familien. Dies bekommen auch die Einwohner der Stadt Rose Creek zu spüren, als ein skrupelloser Unternehmer namens Bartholomew Bogue (Peter Sarsgaard) den einfachen Leuten ihr Land für einen Spottpreis abkaufen will, um Gold aus den nahen Minen zu schürfen. Wer sich im widersetzt wird eiskalt getötet, dem Rest werden drei Wochen „Bedenkzeit“ eingeräumt.

In ihrer Verzweiflung wenden sich die Bewohner an den Kopfgeldjäger Sam Chisolm (Denzel Washington), welcher ohnehin noch eine Rechnung mit Bogue offen hat. Dieser stellt auf die Schnelle eine Gruppe aus fragwürdigen Individuen zusammen: einen Tagedieb namens Josh Farraday (Chris Pratt), den Kriegsveteranen Goodnight Robicheaux (Ethan Hawke) und seinen asiatischen Kumpanen Billy Rocks (Byung-hun Lee), den gesuchten Gesetzesbrecher Vasquez (Manuel Garcia-Rulfo), den verschrobenen Trapper Jack Horne (Vincent D’Onofrio) und einen ausgestoßenen amerikanischen Ureinwohner, der sich Red Harvest (Martin Sensmeier) nennt.

Gemeinsam versuchen die sieben Männer , Rose Creek in eine Todesfalle für die anrückende Armee Bogues von mindestens 200 Kämpfern zu verwandeln und gleichzeitig den wenigen verbliebenen Dörflern das Kämpfen beizubringen. Es bleibt ihnen dafür nur eine Woche Zeit…

„Die glorreichen Sieben“ ist ein Remake des namensgleichen Western-Klassikers aus den 60ern, wobei von der ursprünglichen Geschichte nur die Grundidee der sieben verschiedenartigen Helden geblieben ist, welche einem Dorf zur Gerechtigkeit verhelfen. Und dennoch hat es der Regisseur Antoine Fuqua geschafft, einen großartigen „neuen Western“ in Szene zu setzen. Der Film überzeugt durch viele gelungene Szenen, die die alte Tradition von Western-Filmen hochhalten, wie zum Beispiel den langen Nahaufnahmen der Duellanten vor einem Schusswechsel oder der guten alten Schießerei in einer Bar. Und natürlich kämpft der Film auch mit den gleichen Schwierigkeiten, dem bitterbösen Endgegner, der vor keiner Gewalttat zurückschreckt und der gewaltigen Treffsicherheit der Hauptcharaktere, während der Rest der Welt das Schießen gerade erst gelernt zu haben scheint.

Lässt man sich allerdings auf die Geschichte ein und begeistert sich am gelungenen Spiel der Akteure, so bekommt man einen fabelhaften und definitiv sehenswerten Western-Streifen serviert, wie es schon lange kein Film aus dem Genre mehr geschafft hat.



Fazit: Heroischer Wild-West-Streifen mit einer Prise Nostalgie

Bewertung:

Genre: Action

Länge: 133 Min.

Kinostart: Ab 23.09.2016 im Hollywood Megaplex und Metropolkino.

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