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Ready Player One

rezensiert von The Evil Potato am 6. April 2018 um 00:25
 

In einer dystopischen Zukunft , in der die Menschen aufgehört haben nachhaltig zu leben und nur noch der Verbrauch zählt, ist das reale Leben zur Qual geworden. Der Alltag ist trist, die Arbeitslosigkeit hoch und die Möglichkeiten, sein Dasein zu fristen beschränkt. Doch in diese Blase ist ein Spieleentwickler namens James Halliday (Mark Rylance)eingedrungen und hat eine fantastische, irreale Computerwelt namens „Oasis“ erschaffen, in die sich jeder über ein VR-Gear einloggen kann.

Die Bewohner der Erde haben diesen Strohhalm ergriffen, um ihrem Leben neuen Sinn zu verleihen, denn in dieser virtuellen Welt können sie alles sein. Sie erschaffen sich einen Avatar, eine Spielfigur, die menschlich, aber auch roboterhaft oder alienartig sein kann. In dieser Welt dreht sich alles um Coins, die man ergattert und mit der man sich sein eigenes, surreales Leben in Oasis erschafft und erhaltet.

Wade Watts (Tye Sheridan), ein Waisenjunge der von seiner Tante großgezogen wird, hat nichts, was ihn in seinem „echten“ Leben, doch in Oasis kann er mit seinem Avatar Parzival großes erreichen. Denn als der Programmierer Halliday stirbt, hinterlässt er drei Rätsel zu seinem „Easter Egg“, einem versteckten Schatz, der jenem, der ihn findet, neben einer immensen Menge Geld auch die absolute Macht über Oasis verleiht. Wade und seinen Freunden gelingt es als erstes, das erste der begehrten Rätsel zu lösen. Dadurch wird die Tech-Firma IOI auf sie aufmerksam, die jedoch weniger idealistisch des Spieles willen sonder aus reiner Profitgier eine riesige Armee aus Spielern aufgestellt hat, mit der sie versucht, die Rätsle zu lösen und die Kontrolle über Oasis an sich zu reißen.

Es beginnt ein dramatischer Wettlauf gegen die Zeit, denn die IOI stellt den „High Five“, wie sich Wade und seine Gefährten nenne, nicht nur im Spiel sondern auch in der realen Welt nach. Für die High Five gilt es nun das Spiel möglichst rasch zu gewinnen und die Oasis zu erhalten, um es nicht zu weiteren Werkzeug des Großkonzerns verkommen zu lassen.

Steven Spielbergs Film basierend auf dem Roman von Ernest Cline erzählt eine spannende und vielleicht gar nicht allzu weit von der Realität entfernte  Geschichte aus dem Gaming Genre. Dabei wird mit Anspielungen an das heute und die Popkultur der Zockerei seit ihren Anfängen nicht gespart. Der Film ist durchsetzt mit Referenzen und vergisst dabei nicht, Action und Humor einen großen Platz einzuräumen – im Prinzip wie ein perfektes Computerspiel.

In meinen Augen ist der Film ein richtiges Epos, welches mich über zwei Stunden einerseits in den Stuhl fesselte und dann wieder lauthals auflachen ließ. Für alle Gamer da draußen ist der Streifen ein absolutes Muss, und dennoch auch für ein breites Publikum an Actionliebhabern mehr als nur empfehlenswert. Also: Einloggen und Spaß haben!

 

 



Fazit: Definitiv besser als Bulgursalat!

Bewertung:

Genre: Abenteuerfilm

Länge: 140 Min.

Kinostart: Ab 06.04.2018 im Hollywood Megaplex und Metropolkino.

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