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Wonder Woman

rezensiert von The Evil Potato am 15. Juni 2017 um 11:01
 

Prinzessin Diana (Gal Gadot), Tochter der Amazonenkönigin Hippolyta (Connie Nielsen) ist das einzige Kind und der wohlgehütete Augapfel der Kriegerinnen der einsamen Insel Themyscira. Von dem Gott Zeus selbst ins Leben gerufen, wird sie unter den wachsamen Augen ihrer Tante Antiope (Robin Wright) zur stärksten Amazonenkriegerin aller Zeiten ausgebildet, bis sie eines Tages sogar ihre Meisterin besiegen soll.

Doch an jenem schicksalshaften Tag landet eine deutsche Flugmaschine vor der Insel Bruch, aus welcher Diana den englischen Spion Steve Trevor (Chris Pine) retten kann. Verfolgt von einer kleinen Flotte deutscher Soldaten sucht dieser Schutz auf der Insel und die Amazonen müssen sich zum ersten Mal seit vielen hundert Jahren wieder in der Kampfeskunst beweisen.

Nach der Schlacht berichtet Captain Trevor von den Schrecknissen des ersten Weltkrieges und Diana beschließt, ihn zu diesem Krieg zu begleiten, da sie annimmt, nur Ares, der Gott des Krieges, könne hinter einer solchen Gräueltat stecken. Als sie den Krieg jedoch zum ersten Mal mit eigenen Augen sieht und die Ungerechtigkeit erkennt, versteht sie erst ihre wahre Bestimmung und um die Menschen vor dem Unbill zu beschützen, tritt Diana, Prinzessin von Themyscira, ihre Rolle als Retterin der Menschheit an.

Nach einer langen Misere schafft es DC endlich, mit dem Film Wonder Woman wieder einen richtig guten Blockbuster auf die Kinoleinwände zu zaubern. Und nicht nur das, zum ersten Mal gelingt es auch, die beliebte Kombination aus Humor und trotzdem ernstem Storytelling miteinander zu vereinen. Die israelische Hauptdarstellerin Gal Gadot bietet dabei alles, was man von einer Superheldin haben möchte: Witz, Charme, Mut und anmutige Schönheit machen sie zur perfekten Amazone. Chris Pine als männlicher Sidekick wirkt weder aufdringlich noch abgedroschen, und das ist es auch, was den Film so besonders macht. Endlich erlaubt es auch das Superhelden-Genre, eine starke und selbstbewusste Frau auftreten zu lassen, die nicht im Schatten eines männlichen Pendants zurück bleibt. Gleichzeitig wird aber auch darauf verzichtet, die männliche Hauptrolle in den Hintergrund zu spielen, sondern eine wunderbare Symbiose geschaffen. Der bekannte Name „Wonder Woman“ wird im gesamten Film im Übrigen kein einziges Mal verwendet.

Die Geschichte selbst zeigt mit deutlichen Bildern ein Bild von Krieg und Elend, die dramatische Storyline bleibt bis zum Schluss spannend und verzichtet, wie man es sich wünscht, auch nicht auf einige spektakuläre Kampf- und Actionszenen.

Mit diesem Streifen freue ich mich jetzt wieder richtig auf das DC Extended Universe und dem hoffentlich nächsten Erfolg „Justice League“!



Fazit: Und DC kann es doch!

Bewertung:

Genre: Abenteuerfilm

Länge: 141 Min.

Kinostart: Ab 15.06.2017 im Hollywood Megaplex und Metropolkino.

Hinweis: Für die Links & Videos wird keine Haftung übernommen. Bitte beachten Sie auch die Altersfreigabe bei den Videos!

 

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