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Cloud Atlas- Der Wolkenatlas

rezensiert von Bettina am 23. November 2012 um 14:13
 

rezensiert von Daniela

Basierend auf David Mitchells Roman „Der Wolkenatlas“ werden in diesem Film Schicksale von 6 verschiedenen Menschen behandelt, welche innerhalb in einen Zeitraum von 500 Jahren miteinander verbunden sind. „Cloud Atlas“ spielt in der Zeit von 1849 bis zum Jahr 2346 (der 106. Winter nach der Apokalypse). Obwohl Figuren aus ganz unterschiedlichen Epochen gezeigt werden, sind deren Schicksale alle miteinander verbunden.
In der ersten Szene des Films erzählt der alte Zachary (Tom Hanks) seinen Enkeln am Lagerfeuer eine abenteuerliche, lange Geschichte, welche alle Charaktere in allen Zeiten aufzeigt. Diese fängt 1849 an, wo ein junger Amerikaner von einem Sklaven gerettet wird und sich schließlich der Bewegung gegen die Sklaven anschließt. 1936 geht es um einen Komponisten, welche das unglaubliche Werk „das Wolkenatlas-Sextett“ schreibt.
Die junge Journalistin Rey (Halle Berry) überlebt im Jahr 1973 ein Attentat auf ihr Auto, da sie über geheime Akten über einen fehlerhaften Atommeiler verfügt. Im Jahr 2012 flüchtet ein alter Verleger vor den kriminellen Anhängern eines seiner Autoren und landet schließlich in einem Altenheim.
Der weibliche Klon Sonmi451 wird im Jahr 2144 eines Verbrechens angeklagt und flüchtet somit von ihrem Arbeitsplatz, einem unterirdischen Restaurant und lernt ihre erste Liebe kennen. In der letzten Epoche, dem Jahr 2346, handelt die Geschichte um Zachary und Meronym (Halle Berry), welche Kontakt zu außerplanetischen Kolonien aufnehmen wollen, die die Apokalypse ebenfalls überlebt haben.

Besonders beeindruckend bei diesem Film sind die Kulissen, durch welche man sich wie in die jeweilige Zeit zurückversetzt fühlt – man hat das Gefühl dadurch in den verschiedenen Jahrzehnten alles hautnah mit den Charakteren miterleben zu können. Dafür sind auch sehr schöne Schauplätze und eine tolle Kameraführung verantwortlich, welche alles sehr realistisch wirken lassen.
Durch die teils sehr aufwendigen Kostüme und Masken erkennt man einige Schauspieler nicht wieder und erst beim Abspann erfährt man wer welche Figuren im Film dargestellt hat. Dadurch wird auch das Ratefieber geweckt ;-)
Die eigentliche Thematik des Filmes – der Zusammenhang aller Leben in verschiedenen Epochen – kommt vor allem durch einige Deja-Vú’s gut zur Geltung, jedoch hätte dieses Thema noch genauer und offensichtlicher ausgebaut werden können. Oft sind die in sich verschmelzenden Szenen etwas verwirrend und man braucht etwas Zeit, um sich die vielen Charaktere und Schauplätze zu merken, jedoch klärt sich am Ende alles auf und es kommt beim Zuseher zu einem „Aha-Effekt“.
Alles in allem ist „Cloud Atlas“ ein Film zum Lachen und zum Weinen, aber auch zum Nachdenken. Für Film-Liebhaber ein absolutes Muss und eine ausgesprochene gute Abwechslung zu den alltäglichen Filmen.



Fazit: Für Film-Liebhaber ein absolutes Muss und eine ausgesprochene gute Abwechslung zu den alltäglichen Filmen.

Bewertung:

Genre: Allgemein

Länge: 172 Min.

Kinostart: Ab 16.11.2012 im Hollywood Megaplex und Metropolkino.

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