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Crazy, Stupid, Love.

rezensiert von PhilippR am 24. August 2011 um 23:37
 

Romantische Komödien aus Hollywood beginnen eigentlich anders. Der Film wird eröffnet mit dem Fussboden eines Restaurants, den die Kamera entlang fährt und somit die Füße der Paare zeigt welche sich dort verabredet haben. Die Musik stimmt auf ein romantische Date ein, und während die  ersten Takte zu John Legends ‚Save Room‘ erklingen sieht man wie sich die Paare langsam unter dem Tisch annähern, liebkosen. Doch dann bleibt die Kamera stehen und die Musik tritt in den Hintergrund. Die Beine dicht am Sessel der Person. Es ist eine Scheidung die man dann zu sehen bekommt. Emily (Julianne Moore) verkündet  ihrem Gatten Cal Weaver (Steve Carell), dass sie sich scheiden lassen möchte. Daraufhin betrinkt sich dieser jede Nacht in einer Bar in welcher er einem jungen, gut aussehendem Mann auffällt. Dieser Verführer, Jacob Palmer (Ryan Gosling), beschliesst dem Bemitleidenswerten zu helfen und ihm zu lernen wie man Frauen von sich überzeugt.
Steve Carell, bekannt aus dem Film ‚Jungfrau, 40, männlich sucht‘, legt einem den Vergleich nahe, dass es sich um einen film handeln könnte, welcher dem oben genannten sehr ähnlich ist. Und tatsächlich kommen einem beim Betrachten noch weitere Assoziationen in den Sinn. So erinnert die Musik stellenweise an ‚Little Miss Sunshine‘. Und einer der vielversprechendsten Jungschauspielerinnen Hollywoods, Emma Stone (bekannt aus Easy A – Einfach zu haben) legt nahe, dass auch an eben diesen Film beim Schreiben des Drehbuchs gedacht wurde.

Man könnte nun vorschnell urteilen und zu dem Schluss kommen, dass all dies schon mal da war, dass dieser Film bloss Elemente aus eher unbekannten, jedoch von der Kritik gelobten, Filmen verwendet. Doch diese Sorge ist unbegründet, denn der Film schafft es vor allem durch die Schauspieler zu punkten. Steve Carell, Julianne Moore, Emma Stone und der Oscar-nominierte Ryan Gosling zeigen in diesem stimmigen Film die vielen Facetten der Liebe und dem damit verbundenem Leid.



Fazit: Eine unterhaltsame Annäherung an eines der vielschichtigsten Gefühle der Menschheit, die ihre kitschigen Momente ironisch kommentiert und so nie zu einer Hollywood-Schnulze verkommt; davon gibt es bekanntlich so viele wie Sand am Meer.

Bewertung:

Genre: Allgemein

Länge: Min.

Kinostart: Ab 18.08.2011 im Hollywood Megaplex und Metropolkino.

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Ein Kommentar zu “Crazy, Stupid, Love.”

  1. Stefan sagt:

    Ein wunderbarer Film mit großartigen und sympathischen Schauspielern, ja. Und ganz besonders der Anfang im Auto ist unglaublich emotional. Da leidet man richtig mit dem (wieder einmal grandiosen) Steve Carell mit.

    Aber der Schluss hinterließ bei mir dann leider einen etwas faden Nachgeschmack. Würde man die letzte Viertelstunde (mit der – wie ich finde – unnötigen und unglaubwürdigen Rede) einfach kürzen, dann wäre „Crazy, Stupid, Love.“ ziemlich nahe an der Perfektion. :-)


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