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Dunkirk

rezensiert von redViper99 am 31. Juli 2017 um 17:33
 

Dunkirk ist der zehnte Spielfilm von Regisseur Christopher Nolan und sein erster Kriegsfilm. Der Name des Films bezieht sich auf die französische Küstenstadt Dünnkirchen (engl. „Dunkirk“). Diese Stadt wurde während des zweiten Weltkrieges durch die so genannte „Operation Dynamo“ bekannt, deren Ziel die Evakuierung von hunderttausenden Soldaten war. Englische und französische Truppen wurden von deutschen Soldaten eingeschlossen und konnten von der Küstenstadt nicht mehr weg.

Genau diese Rettungsaktion ist der Inhalt des Films Dunkirk. Die Ereignisse dieser militärischen Aktion werden in drei verschiedenen Handlungsbögen gezeigt, welche jeweils eine unterschiedliche Zeitdauer des Militäreinsatzes ausmachen: Es werden die Ereignisse der Soldaten, welche am Strand von Dünkirchen waren geschildert. Dieser Handlungsbogen macht eine reale Zeit von einer Woche aus. Die Handlung auf dem Meer zwischen England und Frankreich dauert einen Tag. Bei diesem Handlungsstrang verfolgen wir hauptsächlich Mr. Dawson (Mark Rylance), der mit seinem privaten Schiff den Seeweg von England nach Frankreich zurücklegt. Die dritte Handlungsebene verfolgt hauptsächlich den Kampfpiloten Farrier (Tom Hardy) im Kampf gegen feindliche Luftangriffe. Dieser Handlungsbogen zeigt eine Stunde des militärischen Einsatzes in Dünkirchen. Zwischen den Handlungsebenen wird im Film sehr schnell gesprungen. Da die Handlungen, wie beschrieben, einen unterschiedlich langen Zeitraum darstellen, muss man deshalb hin und wieder überlegen, wo man sich gerade in der Handlung befindet. In diesen Belangen ähnelt der Film etwas „Inception“, welcher ebenfalls von Christopher Nolan ist und in unterschiedlichen Zeitebenen spielt.

Im Gegensatz zu anderen Kriegsfilmen (z. B.: „Full Metal Jacket“ oder „Der Soldat James Ryan“) fokussiert sich der Film nicht auf eine Hauptperson oder eine bestimmte Einheit. Stattdessen zeigt der Film die Geschehnisse des Rettungseinsatzes in einer umfassenden Art. Dadurch wird einem bewusst, wie komplex auch die reale Rettungsaktion war, welche Vorbild für den Film war.

Vor allem die eindrucksvollen Bilder machen diesen Film sehenswert. Grandiose Aufnahmen von Luft- und Wasserschlachten werden wohl jedem in Erinnerung bleiben, der den Film sieht. Die Filmmusik unterstützt auf großartige Weise die Spannung des Filmes. Zum Ende von Dunkirk verschmelzen die drei Handlungsbögen und enden in einem sehr spannenden Finale. Der Film ist damit ein absolutes Must-See für Fans von Christopher Nolan und Kriegsfilm-Interessierte.



Fazit: Eindrucksvoller Kriegsfilm

Bewertung:

Genre: Allgemein

Länge: 107 Minuten Min.

Kinostart: Ab 27.07.2017 im Hollywood Megaplex und Metropolkino.

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