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Alles steht Kopf

rezensiert von Pingi am 4. Oktober 2015 um 20:40
 

Wer hat sich nicht schon einmal gefragt: „Was geht im Kopf dieser Person vor?“. In Pixars neuen Animationsfilm „Alles steht Kopf“ wird genau dieser Frage nachgegangen und wir machen Bekanntschaft mit einer bunten fantastischen Parallelwelt, die sich in den Köpfen der Menschen abspielt.
Hauptperson ist die 11-jährige Riley.Wie jeder Mensch wird sie von ihren fünf Grundemotionen Wut, Freude, Ekel, Kummer und Angst von Geburt an begleitet. Diese Emotionen steuern und formen ihre Erinnerungen, die wiederum ihre Persönlichkeit und ihr Langzeitgedächtnis bilden. Allen voran Freude, ein fröhliches Energiebündel will mit ihren Gefühlen jeden Tag in Rileys Leben so schön wie möglich machen. Deswegen kommen die anderen Emotionen nur in bestimmten Situationen zum Zug. Mit Kummer hingegen kann Freude so gar nichts anfangen, weswegen diese leider immer wieder vernachlässigt wird und nur wenig zum Tagesgeschehen beitragen darf.

Als Riley mit ihren Eltern von Michigan nach San Francisco zieht,  ist nicht nur das Eishockey begeisterte Mädchen, sondern auch die Emotionen sind sehr durcheinander. In einem Streit unter den fünf Freunden passiert ein Unfall und Kummer und Freude werden aus der Hauptzentrale, in der die Emotionen und Erinnerungen gestaltet werden, in die endlosen Weiten des Langzeitgedächtnisses geschleudert. Nun liegt es an Wut, Ekel und Angst, irgendwie zu versuchen, Rileys Leben normal hinzubekommen. Kummer und Freude müssen unterdes den Weg zurück in die Zentrale finden. Unterstützung bekommen sie von Rileys unsichtbarem Freund Bing Bong, Helfern und erleben so manche Abenteuer tief im Unterbewusstsein. Dabei muss besonders Freude lernen, dass Fröhlichkeit allein nicht alle Probleme lösen kann und das auch Kummer durchaus ein wichtiges Gefühl ist.

Pixars neuester Animationsfilm hat sich ein interessantes Motiv ausgesucht, das viele spannende Entwicklungen und Gedankenexperimente zulässt. Die fünf Grundemotionen sind liebevoll dargestellt und auch wenn jede ihre Aufgabe hat, so sind allesamt liebevolle und notwendige Charaktere. Auch das Spiel mit weiteren Settings wie einem „Traumfilmstudio“ oder eben die Begegnung mit einem unsichtbaren Freund sorgen für familienfreundliche Unterhaltung.
Obwohl der Film keine Altersbeschränkung hat, so ist er dennoch nicht empfehlenswert für ganz kleine Kinobesucher, da einige Szenen sehr gruselig wirken. Besonders in 3D hat das dann nochmal einen extra Effekt mit dem manche Kinder in meiner besuchten Vorstellung etwas überfordert waren. Deswegen sollten Mama oder Papa auf alle Fälle dabei sein! Für die wird übrigens so mancher Gag geboten, den man als Kind vielleicht noch nicht ganz verstehen kann. Zwischendurch verliert der Film etwas an Spannung und zieht sich in die Länge. Dennoch bietet er für die ganze Familie beste Unterhaltung. Das beste Resümee stammte von einer kleinen 6-jährigen Kinogängerin: „Siehst du Mama, du hast einfach auch ganz viele Stimmen in deinem Kopf. Genau wie ich!“



Fazit: Lustiges Familienkino - im Kopf und auf der Leinwand!

Bewertung:

Genre: Animationsfilm

Länge: 110 Min.

Kinostart: Ab 01.10.2015 im Hollywood Megaplex und Metropolkino.

Hinweis: Für die Links & Videos wird keine Haftung übernommen. Bitte beachten Sie auch die Altersfreigabe bei den Videos!

 

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