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Exodus: Götter und Könige

rezensiert von Clemens am 26. Dezember 2014 um 12:10
 

Nach Darren Aronofskys Noah bringt nun Altmeister Ridley Scott (Gladiator) mit Exodus: Götter und Könige eine weitere Bibelgeschichte in die Kinos und und schafft dabei einen bildgewaltigen Monumentalfilm.

Moses (Christian Bale) und Ramses (Joel Edgerton) wachsen wie Brüder am Hofe des Pharaos in Ägypten auf. Doch während Ramses der leibhaftige Sohn des Pharao Sethos (John Turturro) ist, spürt Moses immer stärker seine andere Abstammung – er ist Hebräer und damit ein Teil jenes Volkes, das von den Ägyptern versklavt und unterjocht wurde. Als Säugling wurde er von seiner Mutter in einem Weidekörbchen am Nil ausgesetzt, von der Tochter des Pharao gefunden und gerettet. Immer mehr erkennt Moses die Ungerechtigkeiten und spürt die Verbundenheit zu seinem Volk und so spitzt sich alles auf eine Konfrontation mit Ramses zu, die er mit der Hilfe Gottes, der ihm erscheint, in Angriff nimmt.

Ridley Scott inszeniert seine Bibelerzählung bildgewaltig und opulent. Immer wieder greift er auf die Vogelperspektive zurück, um die gewaltigen ägyptischen Bauten zu zeigen, um in den Schlachten und den Baustellen der Sklaven die enormen Menschenmassen zu verdeutlichen, um das Erscheinen und das Wirken der einzelnen Plagen noch beeindruckender und bedrückender wirken zu lassen. Gerade in dieser Bildgewaltigkeit punktet „Exodus: Götter und Könige“ und so ist es nicht verwunderlich, dass dabei die einzelnen Charaktere etwas in den Hintergrund gedrängt werden. Der wichtige Konflikt und die immer mehr in Erscheinung tretenden Gegensätze der beiden Hauptprotagonisten Moses und Ramses werden aber bereits zu Beginn des Films immer wieder aufgezeigt und begleiten die Geschichte bis zu ihrem Ende.

Zu guter Letzt soll hier noch der Kniff erwähnt werden, den Ridley Scott sich für die Darstellung Gottes überlegt hat, ohne dass er aber hier verraten wird. Dafür muss man schon selbst in den Kinosaal!



Fazit: Ein bildgewaltiges Epos - wie gemacht für die große Leinwand!

Bewertung:

Genre: Drama

Länge: 142 Min.

Kinostart: Ab 25.12.2014 im Hollywood Megaplex und Metropolkino.

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