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Nichts zu verschenken

rezensiert von Pingi am 10. April 2017 um 09:20
 

Französische Filme neigen manchmal ein bisschen zu Übertreibungen. “Nichts zu verschenken” mit Komiker Dany Boon in der Hauptrolle neigt ebenfalls dazu. Regisseur Fred Cavayé hat eine possenhafte Komödie über einen Geizhals inszeniert, die nicht immer so lustig ist, wie sie es sein sollte.

Virtuos ist Francois Gautier (Danny Boon) im Umgang mit der Geige. In der Musik liegt seine absolute Leidenschaft. Noch besessener ist er allerdings von seiner Sparsamkeit. Kein Euro wird verschwendet, jedes Lebensmittel streng rationiert und auch sonst gibt sich Francois eher knausrig, was ihm nicht unbedingt Freunde beschert. Umso erstaunlicher ist es, dass er eines Tages die Cellistin Valérie kennenlernt. Die lebenslustige Frau erkennt nicht den Geizhals in ihm und auch um Francois ist es geschehen. Noch chaotischer wird es, als eines Tages plötzlich eine Teenagerin auftaucht, sich als Laura vorstellt und offenbar seine Tochter ist. Francois ist überfordert, denn ihm fällt es schwer den beiden Damen Wünsche abzuschlagen. Doch vor seinem inneren Auge sieht er sich schnell am Hungertuch nagen. Aber er will nicht als Geizkragen dastehen und versucht immer wieder Ausreden zu erfinden, damit er nicht einen Cent mehr ausgeben muss, als unbedingt nötig.

Dany Boon hat spätestens seit dem Film “Willkommen bei den Sch’tis” international Erfolg und wird gerne für französische Komödien eingesetzt. Gekonnt mimt er den Geizhals und tatsächlich gibt es einige Lacher mit seinem krankhaften Sparzwang. Leider verliert sich der Film nach einer Weile in Slap Stick- Gags. Einiges wirkt doch schon zu sehr abgedroschen. Manchmal erinnert der Film auch an eine französische Til-und-Emma-Schweiger Produktion mit etwas derberen Humor. Denn auch davon ist der Streifen gut bepackt. Sehenswert ist der Film aufgrund seiner echt liebenswürdigen Darsteller und seines eigenen Flairs, der immer wieder durchflimmert. Für einen belanglosen und fröhlichen Kinoabend ist “Nichts zu verschenken” auf jeden Fall eine gute Wahl.



Fazit: Französischer Humor mit einer Portion Sch'tis - Oh la la!

Bewertung:

Genre: Komödie

Länge: 89 Min.

Kinostart: Ab 06.04.2017 im Hollywood Megaplex und Metropolkino.

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