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The King’s Speech

rezensiert von PhilippR am 21. Februar 2011 um 11:50
 

Mit Oscar Favoriten ist es nie ganz so einfach. Bekommt in der Nacht vom 27. auf den 28. Februar ein Film den Academy Award für den besten Film verliehen so wird dieser in den Medien der Welt als der Film des Jahres betitelt werden. Die Academy, welche den begehrtesten Filmpreis verleiht, besteht aus ca.  6000 Menschen die alle auch das Repräsentieren was man schlecht hin als Hollywood bezeichnet. Und so ist es nicht verwunderlich, dass man häufig ein bestimmtes Schema erkennen kann nach welchem der Oscar verliehen wird. Und wenn man sich ‚The King’s Speech’ ansieht scheint dieser viele Kategorien zu erfüllen: historisches Drama(meist um die Zeit des Zweiten Weltkriegs), gute Darsteller, moralische veredelte Werte sollen vermittelt werden,…
Der Film des britischen Regisseurs Tom Hooper erzählt die Geschichte des stotternden Königs George VI. Seine Frau, gespielt von Helena Bonham Carter, organisiert für den zukünftigen König von England einen Sprachtrainer, welcher andere Methoden hat seinem Klienten das Stottern abzugewöhnen. Und genau diese Sitzungen zwischen Lionel und dem König sind es, welche den Film auszeichnen. Beeindruckend gespielt von Colin Firth und Geoffrey Rush, entwickeln diese Sitzungen einen enorme Spannung. Man beginnt den Leidensdruck zu verstehen welcher dem König sprichwörtlich die Kehle zuschnürt.
Das Drehbuch erlaubt sich einige geschichtliche Freiheiten, weil es damit die Geschichte dieser besonderen Freundschaft berührender erzählen kann. Diese Berührung findet dann auch statt wenn der König seine erste Kriegsrede hält und man als Zuseher die Gewissheit mit dem Volk teilt, dass dieser Krieg zu gewinnen ist, eben weil der König seinen größten Feind, sich selbst, besiegen konnte



Fazit: Berührendes, nichts Neues bringendes Oscar-Kino mit einer beeindruckenden schauspielerischen Leistung von Colin Firth und Geoffrey Rush.

Bewertung:

Genre: Historienfilm

Länge: Min.

Kinostart: Ab 18.02.2011 im Hollywood Megaplex und Metropolkino.

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Ein Kommentar zu “The King’s Speech”

  1. Stefan sagt:

    Für mich gehen die Oscars, die der Film bekommen hat, auf jeden Fall in Ordnung. Die schauspielerische Leistung von Colin Firth ist ohne Zweifel grandios und auch die Geschichte fand ich extrem fesselnd. Obwohl die Thematik anfangs ja eigentlich nicht wirklich spannend wirkt, zieht einen die Handlung in ihren Bann.

    Ich war begeistert vom Film und würde alle fünf Sterne vergeben. :-)


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