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Oblivion

rezensiert von Stefan am 12. April 2013 um 03:26
 

Nach seinem visuell extrem beeindruckenden Regie-Debüt „TRON: Legacy“ bleibt Joseph Kosinski dem Science-Fiction-Genre kurzerhand treu. Diesmal inszeniert der Regisseur allerdings keine Fortsetzung eines Klassikers, sondern verfilmt die von ihm selbst geschriebene Graphic Novel „Oblivion“.

Die Erde im Jahr 2077: Nach einem verheerenden Angriff durch Außerirdische ist unser Planet inzwischen unbewohnbar geworden. Die Menschen sind ins Weltall geflüchtet und nur wenige Techniker sind zurückgeblieben, um die zur Energiegewinnung eingesetzten Maschinen zu warten und gegen die extraterrestrischen „Plünderer“ zu verteidigen. Einer dieser Spezialisten ist Jack Harper (dargestellt von einem im Film omnipräsenten Tom Cruise), der im Gegensatz zu seiner Kollegin Victoria das Leben auf der verlassenen Erde alles andere als schrecklich findet. Sein routiniertes und eigentlich sehr ruhiges Leben wird nur durch immer wiederkehrende Träume und bruchstückhafte Erinnerungen unterbrochen, in denen eine geheimnisvolle Frau auftaucht. Noch rätselhafter wird die Sache, als plötzlich eine Rettungskapsel abstürzt und die einzige Überlebende eben jene Unbekannte ist. …

Man sollte sich nicht wundern, wenn einem so manche Szenen, Figuren oder Einstellungen in „Oblivion“ bekannt und auch angenehm vertraut vorkommen. Regisseur Joseph Kosinski dürfte ein ziemlich großer Science-Fiction-Fan sein und hat sich offenbar bei unzähligen bekannten filmischen Werken der Vergangenheit bedient. So erinnern etwa die wunderschönen und ruhigen Landschaften stellenweise an jene aus „Prometheus“, während die verwüsteten Städte aus „Planet der Affen“ stammen könnten und Teile der Handlung von „Independence Day“ ausgeborgt wurden. Und die schwer bewaffneten Drohnen mit dem leuchtenden roten Auge würden im Kampf ohne Zweifel auch gegen den „Terminator“ bestehen. ;-)

Bemerkenswerterweise fügt sich das alles aber zu einem eigenständigen Ganzen zusammen, das von einem grandiosen (und ‚TRON: Legacy‘ ähnlichen) Soundtrack ausgesprochen stimmig untermalt wird. Aus diesem Grund verzeiht man dem Film auch gerne ein paar Längen, die durch die ruhige Inszenierung und die ebensolchen Kameraeinstellungen stellenweise entstehen. Das Ergebnis ist ein großartiger Science-Fiction-Blockbuster, der auch storytechnisch mit der einen oder anderen Überraschung punkten kann. :-)



Fazit: Optisch imposante Science-Fiction-Mischung mit großartigem Soundtrack. :-)

Bewertung:

Genre: Science Fiction

Länge: 124 Min.

Kinostart: Ab 11.04.2013 im Hollywood Megaplex und Metropolkino.

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Ein Kommentar zu “Oblivion”

  1. Isabella sagt:

    Fand den Film gelungen. Die Effekte sorgten bei mir für Schreckmomente und die Geschichte/Handlung blieb bis zum Schluss spannend. Kurz vor dem Ende war ich jedoch etwas verwirrt, doch nach kurzer Zeit konnte ich dem ganzen wieder folgen. Die romantischen Szenen könnten eventuell so mancher Person abgehen, doch das Ende des Filmes ist unerwartet und wendet das Blatt nochmals. Obwohl es ein Action-Film ist, ist er ebenso für Frauen wie für Männer geeignet.


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