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Passengers

rezensiert von The Evil Potato am 4. Januar 2017 um 23:55
 

Im Jahr 2320 bricht das Luxusraumschiff Avalon mit 5000 Passagieren im Cryoschlaf auf eine 120 Jahre dauernde Reise zum Kolonieplaneten Homestead II auf. Jeder der Passagiere verspricht sich ein neues Leben, eine neue zu besiedelnde Welt fernab der überbevölkerten Erde.

Doch durch eine Fehlfunktion nach einem Kometenhagel wird der Mechaniker James Preston (Chris Pratt) 90 Jahre zu früh aus dem eisigen Schlummer geweckt und muss bald feststellen, dass es für ihn keine Möglichkeit gibt, sich erneut in diesen “Winterschlaf” zu begeben. Gezwungen, den Rest seines Lebens alleine an Bord des Raumschiffes zu verbringen, beginnt er fieberhaft an einer Lösung für sein Problem zu arbeiten. Je öfter er jedoch scheitert, desto verzweifelter werden seine Versuche bis hin zur Resignation. Ihm bleibt einzig und alleine der vermenschlichte Roboter-Barkeeper Arthur (Michael Sheen), um sich ein wenig zu unterhalten. Im Laufe der Zeit beginnt er sich für die anderen Passagiere zu interessieren und verliebt sich dabei in die noch im Schlaf befindliche Aurora Lane (Jennifer Lawrence). Schließlich fällt er den Entschluss, seinem Leiden ein Ende zu setzen, in dem er Aurora ebenfalls aus ihrem Schlummer erwachen lässt, wovon er ihr jedoch nicht erzählt. Als auch sie ihr Schicksal anerkennt, verliebt sie sich ebenfalls in James und die beiden beginnen, sich gegenseitig die vorherbestimmte Zeit zu versüßen.

Als der Roboter Arthur sich jedoch eines Tages verplappert und das Gehemnis verrät, immer mehr und mehr Störungen an Bord auftreten und nicht zuletzt noch eines der Crewmitglieder, der Deckoffizier Gus Mancuso (Laurence Fishburne) geweckt wird, beginnt ein Wettlauf mit der Zeit um die Rettung des Schiffs und dem ansonsten unweigerlichen Ende aller anderen an Bord befindlichen Passagiere.

Der liebevoll in Szene gesetzte Film kann in vielen Punkten überzeugen. Die einzigartige und neue Geschichte, die wunderschönen Bilder und CGI-Effekte und vor allem auch das fabelhafte Spiel der Hauptdarsteller lassen das Gesamtwerk äußerst gelungen wirken.

Ein actiongeladenes Sci-Fi Drama, so wie es der Trailer versprochen hat, ist es allerdings nicht geworden. Es geht um eine rein menschliche Misere, was für mich den Film eigentlich noch spannender gemacht hat.



Fazit: Eine großartige interstellare Romanze

Bewertung:

Genre: Drama

Länge: 116 Min.

Kinostart: Ab 05.01.2017 im Hollywood Megaplex und Metropolkino.

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