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Black Swan

rezensiert von PhilippR am 25. Januar 2011 um 00:12
 

Pünktlich zur Verleihung des Golden Globe für die beste Hauptdarstellerin der Kategorie Drama und kurz vor der Bekanntgabe der Oscar-Nominierungen, darf Natalie Portman nun auch in den österreichischen Kinos tanzen.
Darren Aronofsky, welcher schon letztes Jahr mit Mickey Rourke als Hauptdarsteller im Film ‚The Wrestler’ eine Geschichte zeigte, welche vom Traum nach Ruhm erzählt, setzt diese Thematik nun in ‚Black Swan’ fort.
Die junge Balletttänzerin Nina träumt davon endlich die Hauptrolle spielen zu dürfen. Und dieser Wunsch wird ihr dann auch erfüllt mit der Rolle des weißen und des schwarzen Schwans in Tschaikowskys Schwanensee. Doch dazu fehlt ihr, so der Choreograph Thomas, gespielt von Vincent Cassell, die Spontaneität und Verruchtheit welche den verführerischen schwarzen Schwan auszeichnet. Nina sei zu brav und verkörpere Sex zu wenig. Und dann kommt auch noch Lily aus Los Angeles zum Ensemble der Balletttänzer und verkörpert all das, was der gehemmten Nina zu fehlen scheint. Nina droht schließlich am Leistungsdruck zu zerbrechen und die einzige welche dies zu bemerken scheint ist ihre besorgte, dennoch dämonisch nach Ruhm strebende, Mutter.

Natalie Portman sticht aus dem Ensemble heraus, sie spielt ihre Rolle der verzweifelten Nina beeindruckend, zwischen Scheu und Wahnsinn schwankend. Dies heißt jedoch nicht, dass die anderen Schauspieler nicht überzeugen konnten. Vincent Cassel als der Choreograph, Barbara Hershey als die besorgte Mutter und natürlich auch Mila Kunis als die laszive Gegenspielerin.
Der Leidensweg der Balletttänzerin wird in Bildern erzählt, welche durch eine Perfektion überzeugen. Oft wird mit Spiegelungen gearbeitet und die Bildkomposition, auch das Farbspiel zwischen schwarz und weiß, ist sehr gekonnt.
Clint Mansell, welcher schon alle Filme des Regisseurs Darren Aronofsky vertonte, stellt einen Soundtrack vor, der aus dem bekannten Schwanenseemotiven Tschaikowskys ein neues, düsteres Klangbild formt; unterstützt werden diese Elemente des Psychohorrors durch Soundeffekte wie zum Beispiel Flüstern.
Bei all dieser geplanten und perfektionistischen Inszenierung vermisst man Spontaneität.
Dies fügt sich jedoch nahtlos in das Grundthema des Films ein und lässt sich somit als eine Spiegelung der Handlung deuten.



Fazit: Mit 'Black Swan’ zeigt Darren Aronofsky einen Film der gekonnt über das Thema der künstlerischen Perfektion reflektiert. Ergänzt wird dieses Vorhaben durch ein fantastisches Team von den Darstellern bis zum Schnitt.

Bewertung:

Genre: Erotik

Länge: Min.

Kinostart: Ab 21.01.2011 im Hollywood Megaplex und Metropolkino.

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